Kreislaufwirtschaft
Von der Bedarfsanalyse bis zur Ausschreibung: Ein neuer Leitfaden zeigt Städten und Gemeinden, wie sie durch zirkuläres Bauen Emissionen und Kosten senken können. Auch rechtliche Aspekte werden behandelt.
Neuer Leitfaden zum zirkulären Bauen
Ein neuer Leitfaden der Firma Concular gibt Handlungsempfehlungen für die öffentliche Hand, um zirkuläres Bauen als Standard zu etablieren. Auf über 100 Seiten will die Publikation aufzeigen, wie durch die Wiederverwendung von Bauprodukten nicht nur CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch reduziert, sondern auch Kosten eingespart werden können.
„Das Handbuch löst eine zentrale Herausforderung der öffentlichen Hand: Wie kann ich rechtssicher zirkulär planen und bauen. Genau dies wird in diesem Handbuch beantwortet und damit zirkuläres Bauen als Standard in öffentlichen Bauvorhaben etabliert“, sagt Dominik Campanella, Co-Gründer und CEO von Concular.
Der Leitfaden deckt die wesentlichen Schritte des zirkulären Bauens ab – von der Bedarfsanalyse und dem selektiven Rückbau über die Bestandserfassung bis hin zur Erstellung von Ausschreibungen bietet er einen umfassenden Überblick. Die rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich des Vergabe- und Bauprodukterechts werden in einem Beitrag der Kanzlei Franßen & Nusser Rechtsanwälte dargestellt.
Die Handlungsempfehlung richtet sich an öffentliche Vergabe- und Beschaffungsstellen in Deutschland. Sie wurde im Rahmen des Förderprogramms für ressourcenschonendes und kreislauforientiertes Wirtschaften des Umweltministeriums Baden-Württemberg entwickelt. Grundlage für die Ausarbeitung waren Workshops und Interviews mit Experten aus der Bauwirtschaft. Erklärtes Ziel des Leitfadens ist es, die Wiederverwendung von Bauprodukten als festen Standard zu etablieren.
Link zum Leitfaden:









