Drei Verletzte
In einem Recyclingbetrieb in Fürstenfeldbruck ist es am Montagvormittag zu einer Explosion gekommen. Es gibt Leichtverletzte, angrenzende Gebäude wurden beschädigt. Als Ursache wird Sprengstoff vermutet.
Sprengstoff explodiert bei Schrotthändler
Bei einem Schrotthändler im oberbayerischen Fürstenfeldbruck ist am Montagmorgen ein Sprengstoff explodiert. Bei dem Unglück wurden drei Mitarbeiter verletzt, außerdem entstand erheblicher Sachschaden.
Nach ersten Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes befand sich der zivile Sprengstoff, wie er üblicherweise im Bergbau und in Steinbrüchen verwendet wird, in einem Tresor, der auf noch ungeklärte Weise in die Recyclinganlage gelangt war. Offenbar explodierte der Sprengstoff, als der Tresor in einem Schredder entsorgt werden sollte.
„Wir untersuchen die Sprengstoffreste, um festzustellen, was es genau war“, erklärte Fabian Puchelt, Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA). Auch die Herkunft des Tresors und des Sprengstoffs sei derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auch Nachbargebäude beschädigt
Durch die Wucht der Explosion wurde der Schredder komplett zerstört und auch umliegende Gebäude beschädigt. Zur genauen Schadenshöhe machten die Beamten noch keine Angaben. Die drei verletzten Männer wurden in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.
Aus Sicherheitsgründen sperrten die Einsatzkräfte das Gelände weiträumig ab, während die Technische Sondergruppe des LKA bis in die späten Nachmittagsstunden Restbestände des Sprengstoffs gezielt sprengte.
