Circular Economy
Das BMWK startet einen Förderaufruf für digitale Lösungen in der Circular Economy. 20 Millionen Euro stellt das Ministerium dafür bereit. Gesucht werden Ideen aus Bereichen wie Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und Datenplattformen.
BMWK fördert digitale Lösungen für Kreislaufwirtschaft
Deutschland soll Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft werden: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dazu am Mittwoch einen Förderaufruf veröffentlicht, bei dem digitale Lösungen im Mittelpunkt stehen. Gesucht werden Projekte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz, digitalen Zwillingen oder Datenplattformen die Lebensdauer von Produkten verlängern und deren Wiederverwendung stärken.
„Wer in Kreisläufen wirtschaftet, handelt ökologisch und ökonomisch“, sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär Michael Kellner. Digitale Technologien seien für eine effiziente und innovative Kreislaufwirtschaft zentral. „Die Verknüpfung von Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft baut dabei auf dem Know-how unserer Unternehmen auf und stärkt die Marke ‚Made in Germany‘ für die Zukunft.“
Mehrstufiges Verfahren
Der Förderaufruf ist Teil des „GreenTech Innovationswettbewerbs“ des BMWK. Zielgruppe sind Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft, die den Wissens- und Technologietransfer aus der Forschung in die Wirtschaft ermöglichen sollen – insbesondere für den Mittelstand und Start-ups. Die besten Ideen sollen in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt werden.
Für die Förderung stehen voraussichtlich bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung. Bis zum 24. März 2025 können Projektskizzen eingereicht werden. Eine Bewilligung der Projekte ist nach dem Ende der vorläufigen Haushaltsführung und der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2025 vorgesehen.
Die Bundesregierung hatte im Dezember 2024 den Entwurf zur „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ verabschiedet. Deren Ziele sind unter anderem die Reduzierung des Primärrohstoffverbrauchs, ein zirkuläres Produktdesign, der verstärkte Einsatz von Sekundärrohstoffen, die Verlängerung von Produktlebenszyklen sowie geschlossene Stoff- und Informationskreisläufe. Digitale Technologien und Geschäftsmodelle spielen dabei eine entscheidende Rolle, wie das Wirtschaftsministerium betont.










