Biomasseverbrennung

kostenpflichtig
Biomasse erreicht bei der Verbrennung nur Temperaturen von etwa 500 Grad - zu wenig, um Prozesswärme zu erzeugen. Anders sieht es aus, wenn ein Holzvergaser zum Einsatz kommt. Dann können auch biogene Reststoffe genutzt werden.

Holzvergaser liefert Wärme für Ziegelproduktion


Ziegelwerke sind Energiefresser: Allein in Deutschland verbrauchen sie für ihre Brennprozesse jährlich rund 4,8 Terawattstunden Wärme, die überwiegend aus Erdgas gewonnen wird. Um die für den Brennprozess notwendigen Temperaturen von bis zu 1.500 Grad Celsius zu erreichen, kommt die konventionelle Verbrennung von Biomasse nicht in Frage. Sie erreicht nur etwa 500 Grad.

Einen vielversprechenden Ansatz bietet dagegen die Holzvergasung. Bei diesem Verfahren entsteht ein Synthesegas, das in Kombination mit einer angepassten Brennertechnik bis zu 1.

320°/sr

Mehr zum Thema
So entsteht aus CO2 ein Bioöl
Laser statt Klebstoff: Wie Papier recyclingfähiger wird
On demand: Eine Solarbatterie liefert Wasserstoff auf Abruf
Käserei spart 95 Prozent Gas durch Abwärmenutzung
Roboter sollen smarte Textilien sortieren
McKinsey erwartet dauerhaft hohe Strompreise
Harze aus Sägemehl bestehen den Praxistest
Grüner Stahl: Salzgitter erhält 322 Millionen Euro zusätzlich
Neue Rezeptur ermöglicht elektrische Braunglasschmelze