Neue Studie

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Mais- und Reisstroh als neue Rohstoffquellen für die Chemie? Laut einer aktuellen Studie könnte Biomasse an Bedeutung gewinnen – ohne die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln zu beeinträchtigen.

Kohlenstoff für Chemieindustrie: Biomasse könnte 20 Prozent liefern


Die chemische Industrie ist stark von Kohlenstoff abhängig. Ohne Kohlenstoff gibt es keine Basischemikalien und auch keine Spezialprodukte. Das Problem dabei: Kohlenstoff wird zu mehr als 90 Prozent aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle gewonnen. Damit trägt die Nutzung von Kohlenstoff wesentlich zum Klimawandel bei.

Um bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, müsste der in Chemikalien und Materialien eingebettete Kohlenstoff daher defossilisiert und durch erneuerbare Alternativen aus biogenem Kohlenstoff sowie durch Kohlenstoff aus CO2 und Recycling ersetzt werden. Wie groß der Beitrag der Biomasse sein könnte, wurde bereits in einigen Studien ermittelt. Die Schätzungen lagen bei etwa 20 Proz

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