Kreislaufwirtschaft
Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) starten zwei Forschungsprojekte zur Förderung des Textilrecyclings. Ziel ist die Herstellung von Halbzeugen aus recycelten Carbon- und Glasfasern. Zudem sollen hochwertige Garne hergestellt werden.
Neue Forschungsprojekte zum Textilrecycling
Das Textilforschungszentrum DITF (Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf) hat zwei Forschungsvorhaben zum Textilrecycling gestartet. Mit dem ersten Projekt soll das Recycling von Hochleistungsfasern wie Carbon- und Glasfasern gefördert werden. Dazu baut das Institut in den kommenden zwei Jahren ein Zentrum zur Entwicklung von Hochleistungs-Faserverbundstrukturen auf Basis recycelter Hochleistungsfasern (HiPerReF) auf.
Wie es heißt, wollen die Wissenschaftler eine vollständige Prozesskette entwickeln, um im industriellen Maßstab hochorientierte Halbzeuge aus recycelten Carbon- und Glasfasern herzustellen. Um die maximale Leistungsfähigkeit im Bauteil zu erreichen, wird das Zusammenspiel aller Maschinen und Geräte optimiert, um industriell übliche Halbzeuge wie Prepreg und porenfreie Verbundkunststoffe mit einem Faservolumenanteil von über 45 Prozent herzustellen.
Im zweiten Projekt CYCLOTEXUM geht es um das Recycling klassischer Textilabfälle zu hochwertigen Garnen. Ziel ist es, bisherige mechanische, physikalische und chemische Verfahrensschritte intelligent zu kombinieren, um aus dem Sekundärrohstoff feine, gleichmäßige Garne herzustellen. Das an den DITF entwickelte Material Flow and Cost Accounting (MFCA) ermöglicht es, alle technologischen Entwicklungen auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu überprüfen. Beide Projekte haben ein Volumen von rund 4,2 Millionen Euro.







