Fahrradmarkt

Die Zahl der E-Bike-Besitzer hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Was die Erhebung auch zeigt: Die meisten E-Bike-Fahrer würden ihre Ladegewohnheiten für einen finanziellen Vorteil ändern.

Umfrage: Mehr als jeder Vierte hat ein E-Bike


Mehr als jeder Vierte in Deutschland besitzt ein E-Bike oder Pedelec. Wie aus einer vom Energieversorger Eon veröffentlichten Umfrage hervorgeht, hat sich der Wert in den vergangenen fünf Jahren von 15 auf 28 Prozent nahezu verdoppelt. Für die Erhebung wurden von Ende Juni bis Mitte Juli bis zu 30.000 Menschen online befragt.

Besonders bei den 30- bis 39-Jährigen fiel die Steigerung innerhalb eines Jahres überdurchschnittlich aus – von 19,3 auf 23,2 Prozent. Laut der Umfrage ist die E-Bike-Quote vor allem in Niedersachsen (34,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (30,4 Prozent) und Bayern (30,1 Prozent) hoch.

Grafik: picture alliance/dpa-Infografik

Die Autoren der Umfrage rechnen nach eigenen Angaben vorerst nicht mit einem Abebben des E-Bike-Booms. Demnach planen sechs Prozent der Menschen in Deutschland, in den nächsten zwölf Monaten ein E-Bike oder Pedelec zu kaufen. Laut früheren Angaben des Zweirad-Industrieverbandes ist der Bestand von E-Bikes in Deutschland im vergangenen Jahr auf 15,7 Millionen Stück angewachsen.

Für Eon interessant ist, dass die Mehrheit der Besitzer bereit wäre, ihr Elektrofahrrad zu bestimmten Tageszeiten zu laden, wenn sie dadurch von günstigen Strompreisen profitieren könnten. „Nach unseren Berechnungen ergäbe sich dadurch jährlich eine potenziell verschiebbare Energiemenge in Höhe von rund 118 Gigawattstunden, das entspricht etwa dem Stromverbrauch einer Kleinstadt“, teilt der Energieversorger mit.

320°/dpa

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