Karbonatisierung

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Sechs Millionen Tonnen Rostasche fallen jährlich in Deutschland an. Bislang landet sie vor allem auf Deponien oder als Verfüllmaterial. Ein Konsortium will die mineralischen Bestandteile nun mit CO2 anreichern. Die Asche könnte künftig als Baustoff genutzt werden.

Wie Rostasche zum CO2-Speicher werden soll


Im Entsorgungszentrum Leppe bei Lindlar im Bergischen Land soll in den kommenden Monaten eine Versuchsanlage entstehen, die aus einem Reststoff der Müllverbrennung ein Baumaterial mit CO2-Speicherfunktion erzeugen könnte. Ein Konsortium aus Wissenschaft, Abfallwirtschaft und Industrie will dort untersuchen, wie sich Rostasche aus Hausmüllverbrennungsanlagen mit CO2 anreichern

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