Solare Energiespeicherung

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Grüner Stahl braucht grünen Wasserstoff – doch die Versorgung bleibt unsicher. Ein neues Copolymer-Verfahren könnte das ändern: Es speichert Solarenergie chemisch und gibt sie auf Abruf als Wasserstoff frei.

On demand: Eine Solarbatterie liefert Wasserstoff auf Abruf


In einem Labor der Universität Ulm färbt sich eine Flüssigkeit unter Lichteinfall langsam violett. Was wie ein klassisches Experiment aus der anorganischen Chemie aussieht, markiert einen beachtlichen Fortschritt in der solaren Energiespeicherung. Denn das Material in der Lösung speichert die Energie des Sonnenlichts – und gibt sie Tage später als Wasserstoff wieder ab, auch bei Dunkelheit. „Man kann sich das vorstellen wie eine Kombination aus Solarzelle und Batterie auf molekularer Ebene“, erklärt Professor Sven Rau, der das Institut für Anorganische Chemie I an der Universität Ulm leitet.

Forschende der Universitäten Ulm und Jena haben dazu ein wasserlösliches, Redox-akt

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