Solare Energiespeicherung

kostenpflichtig
Grüner Stahl braucht grünen Wasserstoff – doch die Versorgung bleibt unsicher. Ein neues Copolymer-Verfahren könnte das ändern: Es speichert Solarenergie chemisch und gibt sie auf Abruf als Wasserstoff frei.

On demand: Eine Solarbatterie liefert Wasserstoff auf Abruf


In einem Labor der Universität Ulm färbt sich eine Flüssigkeit unter Lichteinfall langsam violett. Was wie ein klassisches Experiment aus der anorganischen Chemie aussieht, markiert einen beachtlichen Fortschritt in der solaren Energiespeicherung. Denn das Material in der Lösung speichert die Energie des Sonnenlichts – und gibt sie Tage später als Wasserstoff wieder ab, auch bei Dunkelheit. „Man kann sich das vorstellen wie eine Kombination aus Solarzelle und Batterie auf molekularer Ebene“, erklärt Professor Sven Rau, der das Institut für Anorganische Chemie I an der Universität Ulm leitet.

Forschende der Universitäten Ulm und Jena haben dazu ein wasserlösliches, Redox-akt

320°/re

Mehr zum Thema
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
BASF verspricht Kunststoff mit kleinerem CO2-Fußabdruck
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
Altech stoppt Batteriefabrik in Schwarze Pumpe
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen
Sieben Partner arbeiten an zirkulären Elektrolyse-Stacks
Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen
Varta-Insolvenz: Wer welche Sparte übernehmen will
Permanenttaschen sind Verpackungen: Rewe scheitert mit Klage
Neues EPDM aus Altspeiseöl, Stroh und Altreifenruß
Vier Unternehmen bauen einen Reifen-Kreislauf