Öffentliche Beschaffung

kostenpflichtig
Ein gestrichener Paragraf, eine Verordnungsermächtigung ohne Frist und ein umstrittenes Aktionsprogramm: Die nachhaltige öffentliche Beschaffung scheint in der Bundesregierung nicht kompromissfähig. Bleibt sie jetzt wieder auf der Strecke?

„Wer Kreislaufwirtschaft möchte, muss diese auch kaufen“


Bund, Länder und Kommunen geben jedes Jahr zwischen 350 und 500 Milliarden Euro für Produkte und Dienstleistungen aus. Doch nur 13 Prozent aller Vergabeentscheidungen berücksichtigen dabei Nachhaltigkeitskriterien – obwohl die Bundesregierung die Kreislaufwirtschaft zur strategischen Priorität erklärt hat. Einen verbindlichen Rahmen für nachhaltigen Einkauf gibt es bislang nicht.

Die Kluft zwischen politischem Anspruch und Vergabepraxis beschäftigt Umweltverbände und Branchenakteure schon seit Langem. „Es

320°/sr

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