Batteriefabrik
kostenpflichtigNach der Northvolt-Pleite gibt es neue Hoffnung: Das US-Unternehmen Lyten will eine Batteriefabrik bauen, die sich grundlegend vom Vorgängerprojekt unterscheidet. Am Montag war der Konzernchef persönlich vor Ort, um das Konzept vorzustellen.
Lyten plant Neustart auf Northvolt-Gelände bei Heide
Am Montag fuhr eine Delegation um Dan Cook, den Chef des kalifornischen Batterieunternehmens Lyten, durch den Kreis Dithmarschen. In der Region Heide traf Cook Bürgermeister, Wirtschaftsvertreter und den schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen. Es war ein Besuch, der nach der Northvolt-Insolvenz Vertrauen zurückgewinnen soll – an einem Standort, der zum Symbol für das gescheiterte Batterie-Versprechen Europas geworden ist.
Cook warb dabei offensiv um Zuversicht. Er wisse um den Wunsch nach einem umfassenden und realisierbaren Plan, sagte der Lyten-Chef. „Es sei verständlich, dass einige in der Region jeden Zukunftsplan mit einer gewissen Skepsis betrachteten, die durch vergangene Erfahrungen mit dem früheren Eigentümer geprägt sind.“
Ein anderes Geschäftsmodell
Die Pläne, die Lyten für das Gelände bei Heide skizzierte, unterscheiden sich grundlegend von Northvolts ursprünglichem Vorhaben. Statt einer reinen Gigafactory für Elektrofahrzeug-Batterien plant das US-Unternehmen eine Kombination aus Batterieproduktion, Rechenzen
