Transformation

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Zwei Werksschließungen innerhalb weniger Monate, rund 1.100 betroffene Beschäftigte – das mitteldeutsche Chemiedreieck verliert an Substanz. Ein Forschungszentrum will die Chemieindustrie nun umwandeln. Das Ziel: geschlossene Stoffkreisläufe.

Chemieindustrie braucht Kreislaufwirtschaft, „sonst wandert die Produktion ab“


Ende Dezember 2025 meldete die belgische Domo-Gruppe Insolvenz für ihre drei deutschen Tochtergesellschaften an. Am Standort Leuna, einem der größten Industrieareale Sachsen-Anhalts, standen plötzlich rund 550 Beschäftigte vor einer ungewissen Zukunft. Die Verhandlungen über ein Massedarlehen scheiterten, die Produktion wurde in den Notbetrieb überführt.

Wenige Monate zuvor hatte der US-Konzern Dow Chemical bestätigt, seinen Steamcracker in Böhlen und die Chlor-Alkali-Anlagen im nahe gelegenen Schkopau bis Ende 2027 stillzulegen. Weitere 550 Arbeitsplätze fallen dort weg. Z

320°/re/dpa

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