Schrotteinsatz

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Wer weniger Schrott einsetzt, darf mehr CO2 ausstoßen – und sein Produkt trotzdem „grün" nennen. So funktioniert die Sliding-Scale-Methodik, nach der sich wichtige Zertifizierungen für grünen Stahl richten. Die Recyclingbranche läuft dagegen Sturm.

Grüner Stahl: Warum die „Sliding Scale“ so umstritten ist


Es ist ein Streit um Definitionen – mit milliardenschweren Folgen. Denn wer festlegt, welcher Stahl sich „grün“ nennen darf, bestimmt auch, welche Stahlproduzenten künftig vom wachsenden Markt für klimafreundliche Materialien profitieren. Kern der Auseinandersetzung ist dabei die sogenannte Sliding-Scale-Methodik: Sie misst Stahlhersteller nicht an ihren tatsächlichen Emissionen, sondern staffelt die Grenzwerte danach, wie viel Schrott sie einsetz

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