Kaskadennutzung

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Eine internationale Studie zeigt: Rest- und Abfallhölzer entfalten ihren größten Klimanutzen, wenn sie erst zu Produkten verarbeitet und später mit CO2-Abscheidung verbrannt werden. Der Vorteil dieses Ansatzes: Er macht Europas Klimaziele realistischer.

Wie Rest- und Abfallholz das Klima zweimal schützt


Wer die europäischen Klimaneutralitätsziele für das Jahr 2050 nüchtern durchrechnet, stößt irgendwann auf ein unbequemes Ergebnis: Emissionssenkungen allein reichen nicht. In der Landwirtschaft, im Luftverkehr und in Teilen der Schwerindustrie bleiben Restmengen an CO2, die sich technisch kaum oder nur zu kaum tragbaren Kosten vermeiden lassen. Der Weltklimarat IPCC rechnet deshalb in praktisch allen 1,5-Grad-Pfaden mit sogenannten negativen Emissionen – der aktiven Entnahme

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