Kunststoffrecycling
kostenpflichtigRund 170 Millionen Euro soll Österreichs neue Plastiksteuer einbringen – fast exakt die Summe, die Wien bislang nach Brüssel überweist. Statt Lenkungswirkung droht ein reines Finanzierungsinstrument. Zwei europäische Nachbarn zeigen, wie es anders funktioniert.
Plastiksteuer: Was Wien von Madrid und London lernen kann
Was die österreichische Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS im Januar vorgelegt hat, wirkt auf den ersten Blick wie eine nüchterne Rechenaufgabe. Ab dem 1. Juli 2026 sinkt die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von zehn auf knapp unter fünf Prozent. Die Mindereinnahmen sollen über neue Abgaben hereinkommen. Eine davon zielt direkt auf die Verpackungsbranche: eine Steuer auf nicht recycelbare Kunststoffverpackungen.
Unternehmen, die solche Verpackungen in Österreich in Verkehr bringen, sollen künftig eine „Plastiksteuer“ entrichten. Flankiert wird sie











