Elektroschrott

kostenpflichtig
Bis 2030 türmt sich der Elektroschrott voraussichtlich auf 82 Millionen Tonnen. Ein Team der TU Freiberg hält dagegen – mit einer Leiterplatte aus Pilzmyzel, gewonnen aus Zitronensäure-Abfall. Doch bis zur Serienreife müssen noch drei Hürden genommen werden.

Diese Leiterplatte löst sich in Wasser auf


Ausgediente Smartphones, alte Rechner, kaputtes Elektronikspielzeug – der weltweite Berg an Elektroschrott wächst, und ein Bauteil steckt in fast jedem dieser Geräte: die Leiterplatte, das printed circuit board. Sie bildet das Grundgerüst jedes elektronischen Schaltkreises. Und sie gehört zu den Teilen, die sich am schwersten wiederverwerten lassen.

Der Grund liegt im Material. Herkömmliche Leiterplatten bestehen meist aus glasfaserverstärktem Epoxidharz auf fossiler Basis –

320°/sr

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