Kalzinierte Tone

kostenpflichtig
Ein großer Teil des Tunnelaushubs landet auf der Deponie. Nun soll er in den Ofen und als Bindemittel zurück in den Beton. Ein Verbundprojekt prüft, wie viel Klinker das spart – und was die CO2-Bilanz hergibt.

Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen

Tunnelaushub als Zementersatz: Arbeiter am Fräskopf einer Vortriebsmaschine im Tunnel, umgeben von Ausbruchmaterial

Wo ein Tunnel entsteht, entsteht zuerst einmal ein Berg. Über vier Millionen Tonnen Ausbruchmaterial, so die Erhebung der Tunnelbau-Forschungseinrichtung STUVA, fallen hierzulande jährlich an. Ein Teil davon lässt sich bereits verwerten: Festgestein kann gebrochen und als Gesteinskörnung in Beton wieder eingebaut werden.

Für den Rest gilt das nicht. Bindige Böden – Schluffe und Tone – lassen sich kaum unterbringen und landen meist auf der Deponie. D

320°/sr

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