Kalzinierte Tone

kostenpflichtig
Ein großer Teil des Tunnelaushubs landet auf der Deponie. Nun soll er in den Ofen und als Bindemittel zurück in den Beton. Ein Verbundprojekt prüft, wie viel Klinker das spart – und was die CO2-Bilanz hergibt.

Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen


Wo ein Tunnel entsteht, entsteht zuerst einmal ein Berg. Über vier Millionen Tonnen Ausbruchmaterial, so die Erhebung der Tunnelbau-Forschungseinrichtung STUVA, fallen hierzulande jährlich an. Ein Teil davon lässt sich bereits verwerten: Festgestein kann gebrochen und als Gesteinskörnung in Beton wieder eingebaut werden.

Für den Rest gilt das nicht. Bindige Böden – Schluffe und Tone – lassen sich kaum unterbringen und landen meist auf der Deponie. D

320°/sr

Mehr zum Thema
Rohstoffe schätzen, ohne das Haus zu betreten
PV-Recycling: Erste Roboteranlage läuft in Tirol
Baugenehmigung erteilt: Knauf recycelt bald Dämmwolle
Recycling von PET-Schalen: In Europa fehlen sechs bis acht Großanlagen
Europas Kunststoffindustrie fordert Rettungspaket aus Brüssel
Warum Recyclingbaustoffe im Bau kaum vorankommen
EU-Verpackungsregeln: Grünen-Politiker fordert Bußgeld-Pause
EU-Projekt zielt auf kritische Rohstoffe aus Elektroschrott
Studie: Milliardenwerte in Europas Elektroschrott ungenutzt
Wie viel Recycling verträgt ein Gefahrgutfass, bevor der Kunststoff reißt?
NRW will Wirtschaft auf Recyclingkurs bringen
Zwei Deponien müssen Abfall aus Kernkraftwerken aufnehmen