Sonderabfall
kostenpflichtig2019 beschloss das Kabinett den Ausstieg: Ende 2035 soll der Ihlenberg keinen Sondermüll mehr annehmen, danach nur noch Abfälle der Deponieklasse II. Nur: Kein norddeutsches Bundesland will eine neue Sonderabfalldeponie bauen.
Deponie Ihlenberg: Der Sondermüll geht 2035 – nur wohin?
In Selmsdorf gab es am vergangenen Freitag Torte, rund 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Belegschaft standen dabei, unter ihnen Umweltminister Till Backhaus (SPD). Die landeseigene Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft mbH (IAG) eröffnete auf dem Deponiegelände ein Bürogebäude für 13 Millionen Euro, rund 3.600 Quadratmeter, überwiegend aus nachhaltigen Rohstoffen errichtet.
Gebaut hat die IAG nicht nur für sich: Büros, Aufenthaltsräume und Kantine stehen auch Pächtern des Gewerbeparks und Mietern aus der Region offen, auf dem Gelände sind 90.000 Quadratmeter Gewerbefläche erschlossen. Die Deponie soll mehr werden als eine Deponie: ein Kompetenzzentrum für grüne Energie, Umwelttechnik und Kreislaufwirtschaft.
Zwischen Torte und Spendenscheck fiel ein Satz zu einem Vorhaben, das an diesem Tag nicht auf der Tagesordnung stand. Backhaus sprach sich für den sogenannten Südausbau der Deponie aus. Beantragt hat den die IAG selbst – ein Unternehmen, das dem Land geh











