Textilrecycling

kostenpflichtig
Zehnmal eingeschmolzen, zehnmal neu versponnen – und immer noch fest. Forscher haben ein elastisches Garn entwickelt, das sich ohne chemische Trennung am Stück recyceln lässt. Doch einige Schwächen bleiben noch.

Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt

Garnkonen an einer Rundstrickmaschine – recycelbares Stretchgarn aus Polyethylen soll Elasthan ersetzen

Zehnmal hat das Team am Massachusetts Institute of Technology (MIT) dasselbe Garn eingeschmolzen und neu versponnen. Nach jedem Durchgang spannten die Forscher einen Faden ein, dehnten ihn kontrolliert und maßen die Zugkraft, bei der er riss. Auch nach dem zehnten Zyklus war das Material so fest wie das ursprüngliche Mantelgarn.

Was nach Laborfleiß klingt, zielt auf eine der hartnäckigsten Lücken der Kreislaufwirtschaft. Ein Kreislauf wie bei Flaschen und Dosen existiert für Textilien bis heute nicht – gesammelt wird zwar, aber aus Alttextilien werden kaum n

320°/hk

Mehr zum Thema
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Oberhausen baut Altkleidercontainer ab – bvse warnt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen
Sieben Partner arbeiten an zirkulären Elektrolyse-Stacks
Textilsortierung: Roboter sollen Mischfasern erkennen
Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen