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Kooperation mit KIT

LyondellBasell treibt chemisches Recycling von Kunststoffen voran

LyondellBasell setzt große Hoffnungen in das chemische Recycling von Kunstoffen. Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT will der Konzern eine neue Katalysator- und Prozesstechnologie entwickeln. Damit sollen mehrschichtige und hybride Kunststoffe verarbeitet werden.

Wie der Kunststoffproduzent LyondellBasell heute bekannt gab, wird er mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammenarbeiten, um das chemische Recycling von Kunststoffen voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Entwicklung einer neuen Katalysator- und Prozesstechnologie zur Zersetzung von Kunststoffabfällen. Verpackungen könnten somit in Monomere zur Wiederverwendung in Polymerisationsprozessen zersetzt werden.

Die Kooperation sei ein wichtiger Schritt in Richtung chemisches Recycling, sagte Bob Patel, Chief Executive Office von LyondellBasell. „Wir ergänzen unsere führenden Kompetenzen in der Katalysator- und Prozesstechnologie in Zusammenarbeit mit dem KIT, um ein neues und vollständiges molekulares Recyclingverfahren für Kunststoffabfälle zu schaffen”, ergänzte Massimo Covezzi, Senior Vice President of Research and Development bei LyondellBasell. „Das Ziel ist die Entwicklung eines hocheffizienten und sauberen Kunststoff-Depolymerisationsprozesses durch Katalysatorinnovation, um Kunststoffabfälle wieder in chemische Bausteine umzuwandeln.“

Neue fortschrittliche Katalysatoren

Das KIT steuert zur Kooperation mit LyondellBasell innovative Technologien zur thermischen Umwandlung komplexer organischer Rohstoffe bei. „Durch die Einführung der fortschrittlichen Katalysatoren von LyondellBasell werden unsere Verfahren die Depolymerisationseffizienz von Polyolefinabfällen erheblich verbessern”, sagt Hans Leibold vom KIT´s Institut für Technische Chemie.

Auf dem chemischen Recycling ruhen derzeit große Hoffnungen der Recyclingwirtschaft. Das Verfahren soll das mechanische Recycling ergänzen und in der Lage sein, mehrschichtige und hybride Kunststoffe zu verarbeiten, die durch mechanisches Recycling nur schwer wiedergewonnen werden können.

Im Bereich mechanisches Recycling ist LyondellBasell bereits aktiv. Anfang des Jahres hatte der Konzern einen 50-prozentigen Anteil am niederländischen Kunststoffrecycler Quality Circular Polymers (QCP) erworben. Das erklärte Ziel der Beteiligung ist die Entwicklung hochwertiger recycelter Polyolefine aus dem mechanischen Recycling von sortierten Post-Consumer-Abfallströmen.

 

© 320° | 26.07.2018

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