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Entscheidung der EU

PreZero darf Suez-Geschäfte übernehmen – unter Auflagen

Die Schwarz-Gruppe mit ihrer Umweltsparte PreZero darf bestimmte Unternehmen von Suez übernehmen. Das haben die EU-Wettbewerbshüter entschieden. Voraussetzung ist, dass das LVP-Sortiergeschäft von Suez in den Niederlanden verkauft wird.

Die Schwarz-Gruppe mit ihrer Umweltsparte PreZero darf nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter unter Auflagen bestimmte Unternehmen des Entsorgungskonzerns Suez in Deutschland und anderen Ländern übernehmen. Voraussetzung ist, dass das gesamte Leichtverpackungs-Sortiergeschäft von Suez in den Niederlanden verkauft wird, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte.

„Wettbewerb auf allen Ebenen der Recyclingkette ist wichtig für eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft und die Verwirklichung der Ziele des Grünen Deals“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. „Mit der Veräußerung der Suez-Sortieranlage in den Niederlanden kann die Übernahme unter Wahrung des wirksamen Wettbewerbs auf dem Markt für die Sortierung von Kunststoffabfällen in den Niederlanden vollzogen werden.“

Konkret geht es bei der Fusion um die Übernahme bestimmter Unternehmen von Suez in Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Polen. Nach Angaben der EU-Kommission sind sowohl Schwarz als auch Suez bei der Sortierung von Leichtverpackungen aus den Niederlanden führend. Deshalb meldete die Behörde Bedenken an, die geplante Übernahme könnte in ihrer ursprünglichen Form den Wettbewerb in diesem Bereich in den Niederlanden einschränken.

 

© 320°/dpa | 15.04.2021

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