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Recycling von Weißblech

Stolze Quote

Die stoffliche Verwertung von Weißblech bewegt sich auch 2012 auf hohem Niveau. Die Quote für Weißblechverpackungen aus privaten Haushalten liegt sogar noch höher. Nur ein Umstand trübt das Ergebnis ein.

Diese Quote kann sich sehen lassen: 93,1 Prozent des verbrauchten Weißblechs wurden im Jahr 2012 stofflich verwertet. Damit liegt die Quote zum siebten Mal in Folge über 90 Prozent. Wie aus den Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung weiter hervorgeht, ist die Bezugsgröße der verkauften Stahlverpackungen wieder um rund 2 Prozent auf jetzt 501.500 Tonnen angestiegen. Die Verwertungsquote für Weißblechverpackungen aus privatem Verbrauch liegt mit 95,6 Prozent noch höher als die Gesamtquote.

Folie1Allerdings gibt es auch Entwicklungen negativer Art. „Trotz der erfreulich hohen Rückführungsquote sehen wir mit Sorge, dass ein zunehmender Anteil auch von Stahlverpackungen aus dem privaten Verbrauch in Grauzonen abwandert und den Dualen Systemen entzogen wird“, moniert Ulrich Roeske, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands einzigem Weißblechhersteller ThyssenKrupp Rasselstein. „Insbesondere Eigenrücknahmesysteme im Einzelhandel und Branchenlösungen bei Großverbrauchern laden ein zu Manipulation und Trittbrettfahrerei. Dem Prinzip der Produktverantwortlichkeit entspräche es jedenfalls besser, wenn diese Möglichkeiten entfielen. Gewinner wären vor allem die Verbraucher“, so Roeske weiter.

ThyssenKrupp Rasselstein ist einer der wichtigsten Versorger Deutschlands und Europas mit Verpackungsstahl. Das Andernacher Unternehmen verwertet Verpackungen aus Weißblech aus dem gewerblichen und privaten Gebrauch. ThyssenKrupp Rasselstein ist einer der drei Gesellschafter des Nonprofit-Unternehmens KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH, dessen Aufgabe es ist, industriell genutzte Weißblechverpackungen einzusammeln, aufzubereiten und wieder der Stahlproduktion zuzuführen.

Die beiden anderen Gesellschafter sind der Verband Metallverpackungen und die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV). Die Vermarktung von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs übernimmt die ThyssenKrupp Rasselstein-Tochtergesellschaft Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH.

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