Schnellladepunkte

Der Energiekonzern EnBW und Rewe haben den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos vereinbart. Die Schnellladestandorte sollen im kommenden Jahr in Betrieb gehen. EnBW spricht von einem „Riesenschritt“.

Bei Rewe das Elektroauto laden


Während des Einkaufs bei Rewe oder Penny sollen Kunden an Hunderten Filialen in Deutschland künftig ihr Elektroauto laden können. Die ersten rund 100 Schnellladestandorte des Karlsruher Energiekonzerns EnBW sollen im kommenden Jahr an den Supermärkten in Betrieb gehen.

An den Standorten könne ein Fahrzeug innerhalb von fünf Minuten Strom für 100 Kilometer laden, erklärt EnBW. Die Leistung betrage bis zu 300 Kilowatt Leistung. An den Standorten soll es bis zu zwölf Schnellladepunkte geben.

„Die Partnerschaft mit Rewe bringt uns beim deutschlandweiten Ausbau unseres Schnellladenetzes einen weiteren Riesenschritt voran“, sagt Timo Sillober, der als Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW die Elektromobilitätsaktivitäten verantwortet. Die neuen Standorte haben den Vorteil, dass Autofahrer das Laden in den Alltag integrieren können. „Nirgendwo zeigt sich das besser als beim Einkaufen, sagt Sillober. „Ich fahre auf den Supermarktparkplatz, schließe mein Auto am Schnelllader an. Nach circa 20 bis 30 Minuten – so lange dauert ein Einkauf in der Regel – komme ich zurück zu meinem aufgeladenen Fahrzeug. Die Ladung reicht dann locker für eine Woche. Das ist nicht nur praktisch, sondern spart im Vergleich zu normalem Tanken sogar Zeit.“

EnBW verfügt nach eigenen Angaben über das größte Schnellladenetz in Deutschland. Der Konzern will das Netz bis 2025 auf 2.500 Standorte ausbauen. Dann würde EnBW so viele Ladestandorte für Elektroautos betreiben, wie große Mineralölfirmen Tankstellen in Deutschland haben. Due Ladestandorte befinden sich unter anderem bei großen Einkaufszentren und entlang von Fernstraßen.

320°/dpa/sr

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