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Misstrauen unter Systembetreibern

Zentek kündigt Clearing-Verträge

Das Misstrauen unter den Betreibern dualer Systeme ist groß. Nun hat Zentek die bestehenden Clearingverträge gekündigt – als Vorsichtsmaßnahme.

Zentek erhöht den Druck auf die dualen Systeme. Wie der Systembetreiber mitteilt, hat er die geltenden Clearing-Verträge der Gemeinsamen Stelle der dualen Systeme gekündigt.

Das Unternehmen befürchtet, dass „einige Beteiligte auf verschiedenen Wegen versuchen, die getroffenen Vereinbarungen doch noch zu Fall zu bringen“. „Wir möchten sicherstellen, dass die neuen Regeln für 2015 umgesetzt werden und es kein Schlupfloch mehr gibt, zu den derzeit geltenden Clearing-Verträgen zurückzukehren, die für die desolate Situation mitverantwortlich sind“, erläutert Zentek-Geschäftsführer Dirk Peter.

Am 19. Juni wurde auf der Gesellschafterversammlung der Gemeinsamen Stelle vereinbart, dass die Dualen Systeme ihre Mengenmeldungen für 2015 durch einen gemeinsamen Wirtschaftsprüfer auf der Grundlage einheitlicher Kriterien überprüfen lassen. Auf diese Weise soll die Anwendung einheitlicher Prüfkriterien sichergestellt werden.

Zentek betreibt flächendeckende Entsorgungssysteme und organisiert über die Konzernzentrale in Köln die Organisation, Durchführung und Abrechnung der Entsorgungsdienstleistungen. Gesellschafter von Zentek sind die Unternehmen Jakob Becker GmbH & Co. KG, Nehlsen AG und Stratmann Städtereinigung GmbH & Co. KG

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