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Marktbericht für NE-Metalle

Kupferschrottpreis springt nach oben

Der Preis für Kupferschrott ist weiter nach oben geklettert. Die übrigen Metallschrottpreise stiegen ebenfalls, wenngleich in kleineren Schritten. Der wöchentliche Marktbericht für NE-Metalle.

Die NE-Metallpreise sind in dieser Woche erneut gestiegen. Der Dreimonatspreis für Kupfer kletterte über die 7.000 US-Dollar-Schwelle und notierte am Mittwoch (27. August) mit 7.030 US-Dollar je Tonne. Der Dreimonats-Kontrakt für Aluminium schloss den Handel am Mittwoch mit 2.086 US-Dollar je Tonne.

Am vergangenen Dienstag überschritt der Aluminiumpreis sogar erstmals seit langem wieder die Schwelle von 2.100 US-Dollar. Als Grund führen Analysten der Commerzbank das kräftige Auftragsplus für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA an. Das Plus sei vor allem auf hohe Flugzeugbestellungen zurückzuführen. Davon profitiert Aluminium besonders, weil das Leichtmetall wesentlicher Materialbestandteil von Flugzeugen ist.

Minenproduktion von Nickel nach den wichtigsten Ländern in den Jahren 2010 bis 2013 (in Tonnen) Kritischer sehen die Analysten die Marktlage bei Nickel. Die Markstimmung sei zwar positiv, weil viele Marktteilnehmer ein Angebotsdefizit und folglich steigende Preise erwarten. Die Commerzbank rät aber zur Vorsicht. Sie sieht eher eine ausgeglichene Angebots-Nachfrage-Situation, denn bislang habe das seit Mitte Januar bestehende Exportverbot für Nickelerze aus Indonesien noch nicht zu einer Angebotsverknappung geführt.

Höhere Preise für Aluminiumschrott

Die positive Entwicklung auf den Primärmärkten hat sich auch auf die Schrottmärkte ausgewirkt, vor allem auf den Kupferschrottpreis. Nach Angaben des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM) erlöste Blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) am vergangenen Mittwoch (27. August) zwischen 5.150 und 5.330 Euro je Tonne. Im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das eine Preissteigerung um 130 Euro. Der Preis für Schwerkupferschrott (Keule) zog ebenfalls deutlich an und bewegte sich in der Spanne von 4.910 und 5.000 Euro je Tonne. Das bedeutet am unteren Ende einen Anstieg um 110 Euro je Tonne, am oberen Ende sogar um 150 Euro.

Im Vergleich dazu haben sich die Preise für Aluminiumschrott moderat erhöht. Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) kletterte um durchschnittlich 30 Euro je Tonne und erlöste laut VDM zwischen 1.560 und 1.720 Euro. Aluminiumprofilschrott (Alter) zog ebenfalls um 30 Euro an und erzielte zwischen 1.590 und 1.690 Euro je Tonne.

Leichte Preiserhöhungen gab es auch für Altzink und Bleischrott. Altzinkschrott (Zebra) erlöste am vergangenen Mittwoch zwischen 1.310 und 1.360 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissteigerung von 20 Euro am unteren Ende und 10 Euro am oberen Ende. Weichbleischrott (Paket) zog ebenfalls um 10 Euro an und kam laut VDM auf 1.390 bis 1.540 Euro je Tonne.

Weitgehend stabil blieben die Preise für Nickelschrott. V2A (Alt- und Neuschrott) erzielte am vergangenen Mittwoch zwischen 1.280 und 1.350 Euro. Das bedeutet eine Preiserhöhung von 10 Euro am unteren Ende. V4A (Alt- und Neuschrott) erlöste zwischen 1.730 und 1.750 Euro je Tonne, so wie in der Vorwoche auch.

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