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Marktbericht für NE-Metalle

Schrottpreise treten auf der Stelle

Die Metallpreise notierten in der vergangenen Woche wieder etwas stärker. Vor allem Nickel startete durch. Der Schrottmarkt blieb unbeeindruckt. Der wöchentliche Marktbericht für NE-Metalle.

Die Metallpreise an der Londoner Metallbörse (LME) haben in der vergangenen Woche leicht angezogen und sind gegen Wochenende wieder etwas gefallen. Der Dreimonatspreis für Aluminium schloss den Handel am vergangenen Mittwoch mit 1.950 US-Dollar je Tonne und notierte am vergangenen Freitag bei 1.922 Dollar. Der Dreimonatspreis für Kupfer lag bei 6.706 US-Dollar und rutsche am Freitag dann auf 6.640 Dollar ab. Vor allem aber Nickel legte deutlich zu. Der Dreimonatspreis stieg innerhalb einer Woche um knapp 800 US-Dollar und notierte vergangene Woche zwischenzeitlich bei 16.755 US-Dollar je Tonne. Am Freitag lag der Dreimonatspreis immerhin noch bei 16.400 US-Dollar.

Die Notierungen dürften die verschiedenen Meldungen zur Konjunkturentwicklung in den USA und China widerspiegeln. Anfang vergangener Woche war bekannt geworden, dass die US-Konjunkturdaten für September besser ausgefallen sind als erwartet. Zeitnah wurde bekannt, dass die Konjunkturerwartungen für China nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung erneut einen Dämpfer erhalten haben. Der CEP-Indikator, der die Erwartungen internationaler Finanzexperten bezüglich Chinas wirtschaftlicher Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten wiedergibt, verzeichnet im Umfragezeitraum 15. bis 30. September einen Rückgang um 17,1 Punkte. Der aktuelle Wert ist der niedrigste Stand des CEP-Indikators seit Beginn der Umfrage Mitte 2013.Der Index liegt nun nahe Null, was bedeutet, dass sich die optimistischen und pessimistischen Einschätzungen innerhalb des Expertenpanels die Waage halten.

Konstante Schrottpreise

Den Schrottmarkt ließen diese Meldungen unbeeindruckt. Nickelschrott blieb im Vergleich zur Vorwoche stabil. Der Preis für V2A (Alt- und Neuschrott) erzielte am vergangenen Mittwoch (8. Oktober) unverändert zwischen 1.100 und 1.130 Euro je Tonne. V4A (Alt- und Neuschrott) erlöste nach Angaben des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM) zwischen 1.540 und 1.600 Euro je Tonne, was ebenfalls eine Preiskonstanz im Vergleich zur Vorwoche bedeutet.

Ähnlich zeigt sich die Entwicklung für die meisten anderen Metallschrottpreise. Blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) erzielte am vergangenen Mittwoch unverändert zwischen 5.100 und 5.270 Euro je Tonne. Der Preis für Schwerkupferschrott (Keule) bewegte sich laut VDM in der Spanne von 4.850 und 5.060 Euro je Tonne, was am unteren und oberen Ende eine Preissenkung um 10 Euro bedeutet.

Die Preise für Aluminiumschrott blieben ebenfalls stabil. Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) notierte nach wie vor zwischen 1.560 und 1.720 Euro. Aluminiumprofilschrott (Alter) liegt wie in der Vorwoche zwischen 1.590 und 1.690 Euro je Tonne.

Nur marginale Preisänderungen gibt es für Altzink und Bleischrott. Altzinkschrott (Zebra) erlöste am vergangenen Mittwoch zwischen 1.350 und 1.410 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissteigerung um 10 Euro am unteren Ende und 30 Euro am oberen Ende. Weichbleischrott (Paket) erzielte laut VDM zwischen 1.370 und 1.510 Euro je Tonne. Das sind am unteren Ende 20 Euro weniger und am oberen Ende 10 Euro mehr.

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