Phosphorrückgewinnung

kostenpflichtig
Die Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm werfen ihre Schatten voraus: Mehr als zwei Dutzend Monoverbrennungsanlagen sind derzeit in der Planung. Kläranlagenbetreiber haben aber vielerorts schon jetzt Probleme, den Schlamm zu entsorgen.

Klärschlamm: Zahlreiche Monoverbrennungs-Anlagen geplant


Monatelang lagerten 400 Tonnen Klärschlamm auf dem Gelände des Klärwerks Winterhausen bei Würzburg. Werksleiter Martin Michel wusste nicht, wohin mit dem Material. Zuvor wurde der Klärschlamm unter anderem in Tagebaugruben verfüllt. Doch das neue Klärschlamm- und Düngerecht erschwert diesen Entsorgungsweg. Auch die Alternative, den Schlamm auf Äckern auszubringen, ist rechtlich kaum mehr möglich. Die Schadstoffe könnten zu hoch sein. „Die Entsorgung ist sehr schwierig geworden
Mehr zum Thema
Igneo sichert sich Mehrheit an der Neumann Gruppe
Altpapierpreise: Juli bringt kaum Bewegung
Industrie stagniert – Ökonom sieht Talfahrt beendet
Mittelrhein: Der Gütertransport steht vor dem Stillstand
Niedrigwasser am Rhein: Bilger bringt Lkw und Bahn ins Spiel
Industrieaufträge steigen, Rhein wird zum Risiko
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt