Übernahme

Der Baukonzern Strabag verstärkt seine Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Baustoffe. Mit der Übernahme der Firma Naporo kann der Konzern nun auch umweltfreundliche Dämmplatten anbieten. Die Produktion soll weiter ausgebaut werden.

Strabag erweitert Portfolio um ökologische Dämmstoffe


Der Baukonzern Strabag hat die Naporo Klima Dämmstoff GmbH von der österreichischen Synthesa-Gruppe übernommen. Mit der Übernahme ergänzt Strabag das Produktportfolio um ökologische Dämmplatten aus Hanf, Flachs und PET-Fasern, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch CO2 binden.

Die Übernahme, über deren finanzielle Details Stillschweigen vereinbart wurde, sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040, erklärt der Konzern. „Um Klimaneutralität konzernweit umzusetzen, müssen wir alle Aspekte unserer Bautätigkeit einbeziehen“, sagt Konzernchef Klemens Haselsteiner. Strabag will die Produktion des klimafreundlichen Dämmstoffs weiter ausbauen und als eigenständiges Geschäftsfeld etablieren.

Naporo produziert seit 2015 Hanffaserdämmplatten im niederösterreichischen Haugsdorf. Die Platten eignen sich neben der Verwendung als Dämmstoff auch als Akustikelemente, Lärmschutzabsorber und zur Dachbegrünung. Synthesa begründet den Verkauf von Naporo damit, dass der Einsatz der Platten als Lärmschutzwände oder zur Dachbegrünung nicht zum Kerngeschäft gehöre. Mit Strabag als Partner könne die Erfolgsgeschichte von Naporo fortgeschrieben werden

Strabag und die Synthesa-Gruppe wollen den Angaben zufolge künftig vor allem im Bereich der nachhaltigen Fassadendämmung aus Hanf zusammenarbeiten. Strabag wolle damit seine Position im Markt für nachhaltige Baustoffe stärken.

320°/re

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