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Auf Basis von Altpapier

Blue Paper geht in Betrieb

Gut ein Jahr hat es gedauert, bis die ehemalige UPM-Zeitungsfabrik umgebaut wurde. Nun werden in Straßburg leichtgewichtige Rohpapiere für Wellenpappenverpackungen hergestellt.

Die ehemalige UPM-Zeitungsfabrik heißt heute Blue Paper und ist ein Joint Venture der beiden Unternehmen Klingele Gruppe und VPK Packaging Group. In der neuen Papierfabrik können bis zu 300.000 Tonnen leichter Wellenpapiere und Testliner mit einem Flächengewicht von 70 bis 135g/m2 hergestellt werden, teilen beide Unternehmen mit. Noch nie zuvor sei eine Maschine zur Herstellung von Magazinpapier in dieser Größe umgebaut worden. Technologisch gesehen verfüge Blue Paper jetzt über eine Papiermaschine, die „state of the art“ sei.

Gekostet hat der Umbau über eine Millionen Euro. Im Zuge dessen wurde die ehemalige Zeitungsfabrik in eine Produktionsanlage zur Herstellung leichtgewichtiger Rohpapiere für Wellenpappenverpackungen umfunktioniert. Klingele und VPK haben sich damit die Versorgung zumindest in Teilen gesichert. Denn beide Unternehmen setzen derartige Rohpapiere in großem Umfang ein. So kommen beide Hersteller zusammen auf eine Jahresproduktion von rund einer Millionen Tonnen Wellpappenverpackungen.

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