Insolvenzverfahren

Das Amtsgericht Siegen hat das Insolvenzverfahren gegen den nordrhein-westfälischen Kunststoffaufbereiter MD Plastics eröffnet. Eine Beratungsfirma sucht nun Interessenten. Zum Verkauf stehen Maschinen und Rohmaterial.

Interessent für Kunststoffaufbereiter MD Plastics gesucht


Das Unternehmen MD Plastics mit Sitz in Finnentrop steht zum Verkauf. Zuvor musste der nordrhein-westfälische Kunststoffaufbereiter beim Amtsgericht Siegen Insolvenz anmelden. Die vom vorläufigen Insolzenzverwalter eingesetzte Beratungsfirma StarkPartners sucht nun Interessenten.

MD Plastics ist nach eigenen Angaben seit 2001 im Handel und in der Vermahlung von thermoplastischen Kunststoffen tätig. Der Produktbereich erstrecke sich von der Übernahme sortenreiner Ausschussware und Produktionsabfällen bei kunststoffverarbeitenden Betrieben und Entsorgungsunternehmen bis hin zum Handel mit Mahlgut und Restposten. Des Weiteren ist das Unternehmen in den Bereichen Kartonagenrecycling/-aufbereitung, Montagearbeiten, Controlling, Transporte und Industrieservices aktiv.

Zur Disposition stehen laut StarkPartners nun im Wesentlichen drei Granulatmühlen und 500 Tonnen Rohmaterial auf dem Gelände. Weitere Informationen zu Auftragsbestand, Kundenbeziehungen, Anlagevermögen sowie Mitarbeitern und der Betriebsstätte erteilt StarkPartners auf Anfrage.

Wie die Beratungsfirma mitteilt, lag der Umsatz von MD Plastics im vergangenen Jahr bei rund 1,7 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern belief sich auf 77.000 Euro, rund 175.000 Euro weniger als im Vorjahr.

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