Verpackungsentsorgung

Vier duale Systeme haben eine weitere Initiative gestartet, um Schlupflöcher bei Vereinbarungen zur haushaltsnahen Verpackungsentsorgung zu stopfen. Ihr Vorstoß ist eine weitere Maßnahme, die ihre Seriösität unterstreichen soll.

Neuer Vorstoß von vier dualen Systemen


Die dualen Systeme BellandVision, Der Grüne Punkt, Interseroh und Veolia Dual haben eine weitere Initiative gestartet, um das „Wegdefinieren“ von haushaltsnahen Verpackungen zu verhindern. Wie die Systeme mitteilen, soll damit eine noch bestehende Lücke der derzeitigen Vereinbarungen geschlossen werden.

Konkret vereinbarten die vier Systeme, dass die vom Kunden gemeldeten Verpackungen nicht eigenmächtig anderen – nicht am dualen System teilnehmenden – Verpackungsarten ohne ausdrückliches Wissen bzw. Auftrag des Kunden zugewiesen werden. Außerdem werde dies im Rahmen der ohnehin stattfindenden Prüfung durch die so genannten System-Wirtschaftsprüfer explizit geprüft.

Wie die vier Systeme betonen, sei die neue Vereinbarung für die verpackenden Unternehmen wichtig, weil sie nach VerpackV für die richtige Zuweisung in der Verantwortung stehen. Darüber hinaus sei mit Umsetzung der Vereinbarung und Prüfung zugleich die Vergleichbarkeit der Angebote gesichert.

„Die Vereinbarung ist bewusst so konzipiert, dass sich dieser alle dualen Systeme anschließen können, um gemeinsam eine valide Basis für eine gesicherte privatwirtschaftliche Verpackungsentsorgung zu schaffen“, betonen die vier Systembetreiber. Mögliche Fehlverhalten gegen diese Vereinbarung würden im Kreise der teilnehmenden dualen Systeme bilateral mit entsprechenden Strafaufschlägen sanktioniert.

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