Verschmelzung

Nun ist es beschlossene Sache: Der Arbeitskreis zur Nutzung von Sekundärrohstoffen und für Klimaschutz (ANS) wird zum Jahreswechsel in der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) aufgehen. Damit wächst die DGAW auf über 500 Mitglieder an.

ANS geht in DGAW auf


Für den Beschluss zur Verschmelzung beider Verbände hat es am vergangenen Freitag (18. Juni) bei beiden Mitgliederversammlungen eine deutliche Mehrheit gegeben. Damit steht fest, dass der ANS zum Jahreswechsel in der DGAW aufgehen wird. Als Verbandsname für die neue Organisation wird der Name „Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW)“ fortgeführt.

Der ANS verfügt aktuell über 113 Mitglieder, so dass die neue DGAW im kommenden Jahr auf rund 520 Mitglieder anwachsen wird. Beide Seiten versprechen sich von der Verschmelzung ein größeres Angebot an Arbeitskreisen und Fachveranstaltungen sowie

eine größere Einflussnahme bei politischen Entscheidungsträgern.

In den vergangenen Jahren hatten der ANS und die DGAW zu großen Teilen deckungsgleiche Arbeitsgebiete und Ziele. Beide Organisationen sind Verbände mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft, Bioenergie sowie Klima- und Ressourcenschutz. Die Verschmelzung beider Verbände war seit mehreren Jahren vorbereitet worden.

320°/sk

Mehr zum Thema
Neue Anlage für chemisches Recycling in Spanien
100 Millionen Euro für LDPE-Recycling