Interview

kostenpflichtig
Das Thema Kreislaufwirtschaft hat es in die Chefetagen der Industrie geschafft. Und dennoch gibt es kaum Fortschritte. PwC-Experte Emanuel Chibesakunda spricht über die Ursachen – und seine Skepsis gegenüber Subventionen.

„Die kleinteiligen Strukturen sind ein Hemmschuh“


Emanuel Chibesakunda ist Partner bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland und dort Experte für den Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Er ist seit 25 Jahren in der Beratung und Industrie tätig. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Lebenszyklusanalyse, nachhaltige Unternehmensführung sowie Net Zero- und Transformationsstrategien.

Herr Chibesakunda, Umfragen zufolge befürworten viele Verbraucher die Circular Economy. Inwieweit ist der Trend in der Wirtschaft angekommen?

Die Industrie hat die Circular Economy ganz klar als großen Hebel erkannt, um ihre Klimaziele zu erreichen. Inzwischen rückt das Thema auch immer mehr auf die Agenda der CEOs, weil die Erkenntnis reift, dass mit der Circular Economy auch die Lieferketten gesichert werden können. Doch je intensiver sich

320°/sw

Mehr zum Thema
BDI: 2026 wird entscheidendes Jahr für die Industrie
BSR-Chefin: Gewalt gegen Mitarbeitende nimmt zu
Volkswagen Zwickau wird zum Zentrum für Kreislaufwirtschaft
„Made in Europe“: Was der Industrial Accelerator Act regeln will
Batterierecycling: RLG übernimmt Mehrheit an LiBCycle
EU-Kommission plant Privileg für Kunststoffrezyklate aus Europa
Neues Verfahren weist Rezyklate in Elektronik nach
Altpapierpreise auch zum Jahresende schwach
Circular Economy Winter Package: Es fehlt die Soforthilfe
Auftragseingang in Industrie legt überraschend stark zu
Metallrecycling: Diese Quoten erreichte Deutschland 2024