Ab 2022

Mit Beginn des neuen Jahres werden in Frankreich Plastikverpackungen für zahlreiche Obst- und Gemüsesorten verboten. Das Ziel ist ein kompletter Verzicht: Spätestens ab 2026 soll es in Obst- und Gemüseregalen keine Plastikverpackungen mehr geben.

Frankreich verbietet Plastikverpackungen für Obst- und Gemüse


Viele Obst- und Gemüsesorten dürfen in Frankreich künftig nicht mehr in Plastik verpackt verkauft werden. Die neue Regel gilt nach Angaben des Pariser Umweltministeriums ab 1. Januar 2022. Betroffen sind zunächst etwa Gurken, Zwiebeln, Kartoffeln, Paprika, Äpfel, Birnen und Orangen.

Ausnahmen sind vorgesehen für Packungsgrößen von mehr als 1,5 Kilogramm. Spätestens 2026 sollen Verbraucher gar kein Obst und Gemüse in Plastikverpackung mehr kaufen können – auch nicht Kirschtomaten, Pilze, Beeren oder Salate.

Früheren Angaben zufolge werden bislang 37 Prozent des Gemüses und der Früchte in Frankreich verpackt verkauft. Mit dem Verbot sollen mehr als eine Milliarde Plastikverpackungen jährlich eingespart werden.

320°/dpa

Mehr zum Thema
Heraeus-Tochter baut Geschäft mit PET-Recycling aus
Shredder-Schwerfraktion: Chemisches Recycling als Schadstoffsenke?
Industriepartner entwickeln nachhaltige Automaterialien
US-Plastikrecycler PureCycle will Fuß auf EU-Markt setzen
Chemisches Recycling: Welche Branchen das größte Interesse zeigen
Bottle-to-Bottle Recycling: RCS vervierfacht Kapazitäten
Recyceltes PVC ersetzt 18 Prozent Neuware
Geschlossener Kreislauf für Kohlenstofffasern