Sonderabfall

Alba verstärkt sein Sonderabfall-Geschäft: Künftig gehört auch der baden-württembergische Entsorger ESA zum Berliner Entsorgungskonzern. Der bisherige ESA-Geschäftsführer bleibt an Bord.

Alba übernimmt ESA Entsorgungsservice Ackermann


Der Berliner Entsorgungskonzern Alba hat die Entsorgungsservice Ackermann GmbH & Co KG (ESA) in Nattheim bei Heidenheim erworben. ESA ist ein Entsorgungsunternehmen für flüssige Sonderabfälle wie verbrauchte Kühlschmierstoffe, industrielles Wasch- und Reinigungswasser oder Altöle. Daneben entsorgt das Unternehmen auch feste Werkstattabfälle.

Laut Alba sind die Behandlungsanlagen von ESA mit zwei Vakuum-Verdampfern ausgestattet, die sauberes Wasser aus den belasteten Abwässern herauslösen, sodass die dabei entstehenden Ölkonzentrate gefährlicher Abfälle der Verwertung zugeführt werden können. Insgesamt belaufe sich die entsorgte Menge auf rund 20.000 Tonnen pro Jahr.

„Mit der ESA können wir unser Angebot in Süddeutschland deutlich ausbauen und unseren Kundinnen und Kunden ein noch größeres Leistungsspektrum bieten“, sagt Eric Schweitzer, CEO und Eigentümer von Alba. Alle zwölf Mitarbeiter von ESA würden zu Alba wechseln.

Der ESA-Gründer und bisherige Alleingesellschafter Frank Ackermann bleibt als Geschäftsführer des Unternehmens an Bord. Co-Geschäftsführer wird Christian Preußner, der bei Alba für den Bereich Sonderabfall in der Region Baden-Württemberg verantwortlich ist.

320°/re

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