Mehrwegverpackungen

kostenpflichtig
Wer Essen zum Mitnehmen kauft, hat ein Anrecht auf eine Mehrwegverpackung. Das regelt seit Jahresbeginn die sogenannte Mehrwegangebotspflicht. Doch bei der Umsetzung hapert es. Umweltverbände kündigen Gegenmaßnahmen an.

Mehrweg-Angebotspflicht: Umweltverbände erhöhen Druck auf Gastgewerbe


Umweltorganisationen beklagen eine lückenhafte Umsetzung der neuen Mehrweg-Angebotspflicht im Gastgewerbe und erhöhen den Druck auf die Branche: So plant Greenpeace ein Hinweisportal, auf dem Kunden jene Betriebe melden können, die trotz Verpflichtung keine Mehrwegverpackungen für Getränke oder To-go-Speisen anbieten. Auch die Deutsche Umwelthilfe will rechtlich gegen Verstöße vorgehen. Das Gastgewerbe verweist derweil auf hohe Belastungen für

320°/dpa

Mehr zum Thema
80 Millionen Euro für Aromaten aus Kunststoffmüll
Chemisches Recycling soll aufsteigen – Verbände bremsen
Altfahrzeuge: Neue EU-Verordnung tritt in Kraft
Union warnt: PPWR fragmentiert den Binnenmarkt
PPWR-Konformitätserklärung: Hier gibt es kostenlose Vorlagen
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen