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Marktbericht für NE-Metalle

Schrottpreise geben nach

Quelle: ©iStock.com/Prill Mediendesign & Fotografie

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Mit Ausnahme von Altkupfer haben die Schrottpreise in der vergangenen Woche nachgegeben. Vor allem Blei- und Nickelschrott mussten Einbußen hinnehmen. Der wöchentliche Marktbericht für NE-Metalle.

Die Metallpreise mussten in der vergangenen Woche moderate Einbußen hinnehmen. Betroffen war vor allem Aluminium, Nickel, Zink und Blei. Die Dreimonatsnotierung von Kupfer hingegen erhöhte sich leicht und notierte nahe der 7.000 US-Dollar-Marke.

Analysten führen die Preisentwicklung vor allem auf die Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung in China zurück. Nach den Daten des Nationalen Statistikbüros belief sich das Wachstum der Industrieproduktion auf 6,9 Prozent. Laut Analysten war dies der schwächste Wert seit Dezember 2008.

Verwendete Menge an Zink in Deutschland nach Hauptverwendungsgebieten 2012Zumindest auf dem Zinkmarkt weisen die Fundamentaldaten aber darauf hin, dass die Preise steigen könnten. Nach den Daten der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) fiel die Nachfrage in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 248.000 Tonnen höher aus als das Angebot. Zur gleichen Zeit im Vorjahr bestand noch ein leichter Angebotsüberschuss. Das Nachfragewachstum in diesem Jahr wird vor allem von China getragen (+ 13,8 Prozent), aber auch von den USA (+ 8,7 Prozent). Entspannter ist die Marktlage auf dem globalen Bleimarkt. Dort verbucht die ILZSG für Januar bis Juli einen Angebotsüberschuss in Höhe von 11.000 Tonnen. Bankanalysten erwarten aber auch für diesen Markt eine stärkere Nachfrage im Jahresverlauf, was sich ebenfalls in höheren Preisen niederschlagen könnte.

Deutliche Verluste für Blei- und Nickelschrott

Die Schrottpreise entwickelt weitgehend parallel zur Primärseite. Nach Angaben des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM) erlöste Blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) am vergangenen Mittwoch (17. September) zwischen 5.120 und 5.300 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissteigerung von 20 Euro am unteren Ende und 40 Euro am oberen Ende. Der Preis für Schwerkupferschrott (Keule) bewegte sich in der Spanne von 4.830 und 5.000 Euro je Tonne. Das bedeutet am unteren Ende einen Rückgang um 20 Euro je Tonne, am oberen Ende jedoch einen Anstieg um 50 Euro.

Die Preise für Aluminiumschrott hingegen tendierten nach unten. Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) fiel um 10 Euro auf 1.560 bis 1.720 Euro. Aluminiumprofilschrott (Alter) erlöste 20 bis 30 Euro weniger und notierte laut VDM zwischen 1.570 und 1.660 Euro je Tonne.

Preisrückgänge gab es auch für Altzink und Bleischrott. Altzinkschrott (Zebra) erlöste am vergangenen Mittwoch zwischen 1.290 und 1.350 Euro je Tonne. Das bedeutet eine Preissenkung um durchschnittlich 30 Euro. Weichbleischrott (Paket) verlor am unteren Ende 10 Euro und am oberen Ende 50 Euro und erlöste somit laut VDM zwischen 1.350 und 1.470 Euro je Tonne.

Deutlich nach unten zeigen auch die Preise für Nickelschrott. V2A (Alt- und Neuschrott) erzielte am Mittwoch zwischen 1.220 und 1.260 Euro. Das bedeutet eine Preissenkung von 50 bis 60 Euro. V4A (Alt- und Neuschrott) erlöste zwischen 1.680 und 1.720 Euro je Tonne, was ebenfalls eine Preissenkung um 50 bis 60 Euro bedeutet.

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