Bilanz für 2014
Die rheinland-pfälzischen Entsorgungsanlagen verbuchen für 2014 einen Anstieg der entsorgten Abfälle. Einen Zuwachs gab es unter anderem für Bau- und Abbruchabfälle. Der stärkste Anstieg ist für Siedlungsabfälle zu verzeichnen.
Höheres Aufkommen für Entsorgungsanlagen in Rheinland-Pfalz
Die rheinland-pfälzischen Abfallentsorgungsanlagen nahmen im Jahr 2014 nach Angaben des Statistischen Landesamtes fast 18 Millionen Tonnen Abfälle entgegen. Das waren fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Gut 60 Prozent der Abfallmenge entfiel auf Bau- und Abbruchabfälle (10,8 Millionen Tonnen). Gegenüber dem Jahr 2013 stellt das einen Anstieg von drei Prozent oder 320.000 Tonnen dar. Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke (2,4 Millionen Tonnen) umfassten 13 Prozent der Abfallmenge. Auch sie wies gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Zuwachs von sechs Prozent oder 140.000 Tonnen auf.

Die größte Abfallmenge nahmen die Anlagen zur Verfüllung bergbaufremder Abfälle in übertägigen Abbaustätten an (4,6 Millionen Tonnen). Auf diesen Anlagentyp entfiel über ein Viertel der gesamten Abfälle.








