Selektive Fragmentierung

kostenpflichtig
Mit künstlichen Blitzen lassen sich angeblich große Mengen Sekundärrohstoffe aus Schlacken von Müllverbrennungsanlagen holen. Eine neue Anlage macht das vor. Drei Müllverbrennungsanlagen nutzen das Verfahren bereits.

Neue Anlage verwertet Hälfte der MVA-Schlacke


35.000 Tonnen Schlacke aus drei Schweizer Müllverbrennungsanlagen (MVA) erhalten neuerdings eine Sonderbehandlung in Form von künstlichen Blitzen. Damit wird die Schlacke nach Metallen und Mineralien fragmentiert, indem die unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit der Metalle und Mineralien genutzt wird. Im Ergebnis können mit dieser sogenannten selektiven Fragmentierung 13,7 Prozent Metalle

320°/mk

Mehr zum Thema
Hamburgs Klärschlammverbrennung wird erneut teurer
Rohstoffe schätzen, ohne das Haus zu betreten
Wie viel CO2 bindet Schlacke? Ein Labor soll es messen
Baugenehmigung erteilt: Knauf recycelt bald Dämmwolle
Warum Recyclingbaustoffe im Bau kaum vorankommen
EU-Projekt zielt auf kritische Rohstoffe aus Elektroschrott
NRW will Wirtschaft auf Recyclingkurs bringen
Zwei Deponien müssen Abfall aus Kernkraftwerken aufnehmen