Verstärkung von Kartons

Genauso leistungsfähig, aber nicht auf Folienbasis, sondern papierbasiert: Das neue Klebeband von tesa dient zur Verstärkung von Kartons – insbesondere an Klappen- und Tragegriffen.

Papierbasiert und recycelbar: tesa stellt neues Klebeband vor


tesa hat ein neues nachhaltiges Klebeband auf den Markt gebracht. Das Modell tesa 51345 ist ein papierbasiertes Klebeband, das zur Verstärkung von Verpackungen oder Kartons an sensiblen Stellen wie Seitenloch-, Klappen- oder Tragegriffen eingesetzt werden kann. Es ist Teil des Sortiments für die Wellpappenindustrie, das tesa um nachhaltigere Produktlösungen erweitert.

Tests hätten gezeigt, dass das neue Verstärkungsklebeband genauso leistungsfähig ist wie herkömmliche Klebebänder auf Folienbasis, teilt das Unternehmen mit. Das Trägermaterial aus Papier sei mit einem lösungsmittelfreien Klebstoff beschichtet, der auch auf Kartons mit hohem Recyclinganteil zuverlässig klebe. Nach der Entsorgung der Verpackung könne das Klebeband zusammen mit dem Verpackungsmaterial recycelt werden.

Papierbasiert und recycelbar: Neues Klebeband 51345 von tesa | Foto: tesa

„Das Klebeband wird in einem lösungsmittelfreien Beschichtungsverfahren mit einem Papierträger aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen und einem Kern aus 100 Prozent Recyclingpapier hergestellt“, erklärt Frank Domann, Corporate Marketing Director Industrial Markets. Es könne während des Herstellungsprozesses der Wellpappe oder auch während der anschließenden Verarbeitung von Kartons und Verpackungen mithilfe gängiger Applikationssysteme angebracht werden.

Mehr Recyclingmaterial, weniger Kunststoff

Das neue Verstärkungsklebeband folgt auf das im ersten Quartal dieses Jahres eingeführte tesa 51344, ein papierbasierter Aufreißstreifen für Versandkartons und Versandtaschen. tesa ist nach eigenen Angaben einer der wenigen Hersteller im Markt, der für diese Anwendung eine papierbasierte Klebebandlösung anbietet.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsziele plant tesa, bis 2030 den Anteil an recycelten und biobasierten Materialien in allen Produkten auf 70 Prozent zu erhöhen und den Einsatz von nicht recyceltem, fossil basiertem Kunststoff zu halbieren.

320°/re

Mehr zum Thema
KrWG-Novelle: WWF vermisst das Rohstoffziel
Studie: Verpackungssteuer bringt wenig, kostet viel
Wie sich ein Stretchgarn ohne Trennverfahren recyceln lässt
BDE will grünen Stahl allein am CO2-Fußabdruck messen
Sieben Partner arbeiten an zirkulären Elektrolyse-Stacks
Tunnelaushub soll den Zementklinker ersetzen
PreZero-Tochter baut Strohfaseranlage bei Leipa
Permanenttaschen sind Verpackungen: Rewe scheitert mit Klage
Neues EPDM aus Altspeiseöl, Stroh und Altreifenruß
Vier Unternehmen bauen einen Reifen-Kreislauf